Bis vor wenigen Jahren stellte quelloffene Software den Ausnahmefall in der IT-Landschaft dar. Inzwischen hat sich die Situation grundlegend geändert und die Vorteile von Open-Source-Produkten werden von Unternehmern und Privatnutzern gleichermaßen geschätzt.

Hauptgrund für die Beliebtheit ist die Transparenz, die ein offener Quellcode gewährleistet.
Da jeder Interessierte die Logik eines Programmes einsehen kann, würde Schadcode schnell entdeckt werden und könnte sich nicht effizient verbreiten. Auf diesem Weg wird eine Sicherheit gewährleistet, die proprietäre Software nicht bieten kann. Diese Offenheit schafft Vertrauen und findet insbesondere in sicherheitskritischen Bereichen Anklang.

Ein weiterer Vorteil liegt in der leichten Anpassbarkeit, neue Funktionen können bei Bedarf selbstständig (oder von einem Dienstleister) nachgerüstet werden – auf Änderungen im Arbeitsablauf kann flexibel reagiert werden.

Während Nutzer proprietärer Software stehts von einem Hersteller abhängig sind, kann bei Open-Source-Produkten auf eine theoretisch unbegrenzte Anzahl an Entwicklern zurückgegriffen werden. Eine Weiterentwicklung ist auch dann gewährleistet, wenn der Vertriebspartner sein Geschäft einstellt oder anderweitige Probleme auftreten. Daher bietet quelloffene Software insbesondere bei langfristigen Entscheidungen entscheidene Vorteile.